Mittwoch, 14 09 2022 19:57

Behälter für Hundekot stehen bereit

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Image

Hundekot nicht nur in Städten ein Problem

Hundekot ist nicht nur in Städten ein Problem, auch bei uns auf dem Land sorgt er für Unmut. Täglich landen Hundehaufen auf Gehwegen, Grünflächen und Spielplätzen. Hundekot ist nicht nur unansehnlich und stinkt, er bietet auch den optimalen Nährboden für gefährliche Bakterien.

Fest steht also, zum Wohl aller Bürger müssen Herrchen oder Frauchen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß entsorgen. Die Halter sind sogar per Gesetz dazu verpflichtet. In der Realität sieht es jedoch anders aus. Liegengelassene Hundehaufen sind in vielen Kommunen ein Dauerstreitpunkt. Rechtlich gesehen handelt es sich bei Hundekot um Abfall. Hinterlassen Sie Abfall auf öffentlichen Plätzen, zählt dies als Ordnungswidrigkeit. Sie müssen mit einem Bußgeld rechnen, wenn Sie nicht das Hundekottütchen auspacken und den Hundekot einsammeln. In manchen Fällen kann es sogar sein, dass Sie sich strafbar machen, wenn Sie den Hundekot nicht einsammeln. Das ist der Fall, wenn von dem Kot eine Infektionsgefahr ausgeht. Dann kann es schon mal zum Verhängen einer Geldstrafe kommen. Zu Freiheitsstrafe kommt es, wenn der Hund an einem sensiblen Ort wie einem Kinderspielplatz seinen Haufen gemacht hat und eine Gesundheitsgefahr davon ausgeht.

Der Ortsgemeinderat hat sich dafür ausgesprochen ca. 1.000 € zu investieren, um Hundekotbeutelspender und entsprechende Abfalleimer anzuschaffen.

 

Beutel zum Gassi gehen vergessen, kein Problem: Beutelspender nutzen.

Drei Spender und fünf Abfalleimer in auffälligem Grün wurden auf dem Weg zum Spielplatz, entlang dem Sportplatz, hinter dem Wohngebiet Flurstraße und der Wegeeinfahrt von der Berglangenbacher Straße zu Auf Raunen bis zur Kreuzung und Einmündung Gimbweilerweg aufgestellt. So sollte es nun möglich sein, an den sensiblen Plätzen und Wegen dafür Sorge zu tragen, dass keine Hinterlassenschaften der Vierbeiner beim Gassi-Gehen zurückbleiben müssen.

Mit ausreichend Beutelspendern stehen Hundebesitzern jederzeit auf ihrer Gassirunde kostenlose Kotbeutel zur Verfügung. Die praktischen Abfallbehälter für Hundekot sorgen dafür, dass Halter diese nach der Benutzung auch direkt entsorgen können. Dass es mit dem Aufstellen der Spender und Mülleimer allein nicht getan ist, wird schnell klar. Auch das Wiederbefüllen der Spender und das Entleeren der Eimer kostet Geld.  Die aufgestellten Spender und Eimer sind nicht das Allheilmittel, um die Herausforderung Hundehaufen endgültig zu lösen. Am Einfachsten ist es, wenn Frauchen und Herrchen sich um das Entsorgen der Hinterlassenschaft ihres Vierbeiners kümmert.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und auf eine hundekotfreie Umgebung.

Der Ortsbürgermeister

Gelesen 187 mal Letzte Änderung am Freitag, 16 09 2022 12:08

Schreibe einen Kommentar

Bitte achten Sie darauf, alle Felder mit einem Stern (*) auszufüllen. HTML-Code ist nicht erlaubt.