Rückweiler

Natürlich!

Sportplatz 21 1

Spannende Neuigkeiten gibt es in Bezug auf den Rückweilerer Sportplatz. Die Gemeinde, in deren Besitz sich das Areal befindet, sucht seit geraumer Zeit nach einer Nachfolgenutzung dafür. Der ortsansässige FC Heide hat den aktiven Spielbetrieb schon vor Jahren eingestellt. Gelegentlich bolzen noch ein paar Jugendliche auf der roten Erde. Im Rahmen der Dorferneuerung der 400-Einwohner-Kommune kommt nun neuer Schwung in die Sache. Unter anderem wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit der Zukunft des Terrains befasst.

 

 

 

 Zuletzt war etwa von einer möglichen Umwandlung der Fläche in ein Wohngebiet oder einer Verwendung für erneuerbare Energien die Rede. Einen laut Ortsbürgermeister Lutz Altekrüger „sehr interessanten Vorschlag“ unterbreitete nun das Planungsbüro Kern: Die Planer aus dem saarländischen Illingen, die das Heidedorf bei der Dorferneuerung fachmännisch beraten, möchten potentielle Investoren auf das verwaiste Gelände aufmerksam machen. Dazu hat das Unternehmen eine Broschüre erstellt, die die Beschaffenheit der Anlage – zur Verfügung stehen rund 5.200 Quadratmeter - und die Vorzüge des Orts anpreist. Konkret wird im Infopapier für ein Projekt namens „Generationenwohnen“ geworben. Dabei soll auf dem ehemaligen Spielfeld aber kein „klassisches Seniorenheim“ entstehen, sondern eine Wohnform für alle Altersgruppen mit klimagerechter und nachhaltiger Bebauung und Stellplätzen, heißt es in der Broschüre.

Und weiter: Vorstellbar seien in diesem Zusammenhang Dach- und Fassadenbegrünungen, die Nutzung erneuerbarer Energien, Eingrünung sowie Fahrradabstellplätze mit Ladestationen. Darüber hinaus ließen sich die Nutzungsoptionen für das Gelände „erweitern und konkretisieren.“ Laut der Ortsgemeinde liegt für die Fläche derzeit kein Bebauungsplan vor. „Bauplanungsrecht würde auf Grundlage des zukünftigen Konzeptes geschaffen werden“, wird im Infoblatt erläutert, das Kernplan für die Gemeinde erstellt hat. Für die Kommune bestehe keine Verpflichtung, dem Vorschlag der Gesellschaft zu folgen, sagt Altekrüger. „Die Sache ist zunächst vollkommen unverbindlich.“ Der Bürgermeister sieht in dem Vorhaben eine gute Gelegenheit, um möglichst bald eine Nachfolgenutzung für den ehemaligen Sportplatz zu finden.

Zustimmung gab es auch von den Ratsmitgliedern, die den Vorstoß von Kernplan einstimmig begrüßten. „Wir müssen für Investoren und Ideen offen sein und dann das Beste daraus nehmen“, meinte Tobias Schäfer. Für die Ausarbeitung eines Zeitplans in Bezug auf den Sportplatz sprach sich Marianne Thömes aus. Das Geld der Investoren könnte in die Gestaltung der Restfläche zwischen Sportheim und roter Erde fließen, sagt die Ortsspitze. Dort ließe sich beispielsweise ein Minispielfeld, ein Spielplatz für alle Generationen, ein Baumhaus für den Kindergarten oder ein Bewegungsparcours realisieren.

Eine Änderung gab es außerdem in der Friedhofssatzung: Für die Überlassung einer Urnenreihengrabstätte, einem Grabfeld mit zwei Urnen, fallen inklusive Splitlieferung und dem Verlegen von Tretplatten Kosten von 400 Euro an. Die gleichen Kosten werden bei der Beisetzung der zweiten Urne fällig. Ortsbürgermeister Altekrüger wird bis einschließen 25. November durch den ersten Beigeordneten Dieter Keller vertreten und im Anschluss bis einschließlich 5. Dezember durch den zweiten Beigeordneten Manuel Lambert.

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